On the road with Élouise 20 (Zwischen Ost und West)

Posted by on Jul 22, 2014 in Élouise

Blog20
Ein goldener Koffer stand auf den Schienen, eine reisefertige Schmuckschatulle bis oben gefüllt mit Euros aus Gold. Ein W schwebte dazwischen, zwischen dem Trans und dem aggon, zwischen Ost und West, weil es ein verbindender Buchstabe ist. Da wir eine Schwäche haben für das Dazwischen, warfen Élouise und ich das W in die Luft und riefen: Es lebe das W! Uns kam in den Sinn, die Wagons hier zu teilen, genau am Dazwischen. Mit der Trans-Hälfte führen wir nach Sibirien, um Élouises sibirische Verwandtschaft zu besuchen (von denen sie die hohen Wangenknochen geerbt hatte). Das Ovis Nivicola ist ein Schneeschaf und wild, und wild waren auch wir in unserer schaukelnden Lore, wie wir die Schienen entlang rasten. Élouise hielt die hohen Wangenknochen wie zum Beweis in den Wind. Oder wir führen mit der aggon-Hälfte in den Wilden Westen, wo vor langer Zeit Lehrerinnen aus dem Zug gestiegen waren. Sie kamen mit raschelnden Röcken aus Städten, um Cowboys zu zivilisieren. Die Cowboys trugen ihnen breitbeinig die Taschen mit Büchern, schauten sich auf die staubigen Stiefel dabei und nur heimlich unter ihren Hüten hervor nach den Röcken.
Wir waren Schienencowboys mit sibirischen Wangenknochen, auf uns alleine gestellt! Wir fuhren zu schnell, konnten uns nicht auf die Schnelle entscheiden zwischen Ost und West, und lange Überlegungen waren nicht unser Ding. Élouise grinste mich an. Wir suchten den Schlüssel, weshalb der wilde Osten und Westen warten mussten auf uns, bis wir das Licht aus dem Beleuchtungskasten befreit hatten.

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