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„Hinter dem Strand, der mit leuchtenden Wörtern übersät ist,
liegt in der Ferne die Stadt. Die Arme auf dem unteren Rücken verschränkt, den Kopf nach vorne geneigt wie ein Kellner, sieht sie ihn aus der Stadt kommen und den Strand auf und ab marschieren mit suchendem Blick. Redet er mit sich selbst? Sie glaubt zu erkennen, wie er die Lippen bewegt. Er bückt sich und klaubt ihre Wörter auf, die zappelnd zwischen den Steinen klemmen. Vielleicht spricht er sie aus, während er nach ihnen greift. Nur die noch leuchtenden steckt er in seine Umhängetasche, die nun klackert und murmelt beim Laufen.“
[Maja Linthe, Buchstabensuppe]